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Swiss Movement Replica Uhren Chopard: L.U.C XPS 1860 Officer | Baselworld 2017
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Swiss Movement Replica Uhren Chopard: L.U.C XPS 1860 Officer | Baselworld 2017

by uhrkauf24. Mai 2018

1992 waren es ein paar silberne Manschettenknöpfe, das Comeback mechanischer Armbanduhren läutete Chopard erst 1997 ein, mit einem ETA-Valjoux-Chronographen. Seit dem Jahr 2000 sind alle Mille-Miglia-Uhren des Anbieters mit einem Chronometerzertifikat versehen, das für höchste Genauigkeit steht.Genau zehn Jahre nach dem Treffen mit Herrn Ickx auf dem Nürburgring entschied sich der aus Pforzheim stammende Familienunternehmer auch, eine erste Uhrenlinie im freien Verkauf anzubieten. Die „Race Edition“ feierte ihren vorläufigen Höhepunkt 2015, als man entschied, endlich nur noch die eigenen Uhrwerke des inzwischen zur Vollmanufaktur aufgestiegenen Unternehmens zu verbauen. Dieses Jahr ging man noch einen Schritt weiter: In der „Mille Miglia 2016 XL Race Edition“ tickt ein hauseigenes Säulenradchronographenwerk mit Flybackfunktion, das Sammler aus der Luxuslinie L.U.C. und der Superfast-Kollektion kennen.Dafür müssen Rennsportfans dieses Jahr auch noch mal deutlich tiefer in die Tasche greifen: 9660 Euro kostet die auf 1000 Exemplare limitierte Edelstahlversion, satte 23.840 Euro die auf 100 Stück limitierte Rosegoldvariante. Das sind gut 3000 Euro Aufschlag zum Vorjahresmodell, das lediglich über ein Automatikwerk mit Gangreserve verfügte. Dafür gibt es immer weniger Modelle pro Edition – 2014 entsprach die Stückzahl noch der Jahreszahl.Es irrt allerdings, wer jetzt denkt, dass sich die Anmeldung zum Rennen – immerhin 7000 Euro werden fällig – ja allein schon deshalb lohne. Scheufele: „Die Teilnehmer bekommen weiterhin mit ETA-Werken ausgerüstete Chronographen. Wir haben einfach für die Herstellung des Chronographenwerks noch nicht die Kapazitäten. Das war uns zu riskant.“

Die weißgoldene, in der Auflage auf 100 Exemplare limitierte L.U.C XPS 1860 Officer von Chopard birgt Geheimnisse und Raffinessen. Ihr Zifferblatt ist von Hand mit einem Wabenmuster guillochiert.

Chopard: L.U.C XPS 1860 Officer
Chopard: L.U.C XPS 1860 Officer

Das Muster findet man auf dem Offiziersboden wieder, der erst nach seinem Öffnen über die Krone den Blick auf das ultraflache Automatikkaliber L.U.C 96.01-L freigibt. Das Werk ist chronometerzertifiziert und trägt das Genfer Siegel. Der automatische Aufzug erfolgt durch einen Mikrorotor aus graviertem, 22-karätigem Gold. Er treibt zwei in der patentierten Twin-Architektur konstruierte überlagerte Federhäuser an, die zusammen eine Gangautonomie von 65 Stunden bieten.

Chopard: L.U.C XPS mit Offiziersboden auf der Rückseite
Chopard: L.U.C XPS mit Offiziersboden auf der Rückseite

Das Kaliber L.U.C 96.01-L bringt Stunde, Minute, kleine Sekunde und Datum auf einem galvanisch versilberten Massivgold-Zifferblatt zur Anzeige. Das erwähnte Wabenmotiv schmückt den zentralen Teil des Blattes, während der Rand mit einem Sonnenschliff versehen ist.

Chopard: Kaliber L.U.C 96.01
Chopard: Kaliber L.U.C 96.01

Das Gravur-Erbe geht auf die Gründung des Unternehmens durch Louis-Ulysse Chopard Uhren Gold Replik zurück. Bis in die 1920er-Jahre hinein war die Symbolik der Bienen ein Markenzeichen des Hauses und wird heute in ausgewählten L.U.C-Modellen zu Ehren des Gründers wieder aufgenommen. Die auf dem Innenteil der Klappe vom Graveur zudem zufällig aufgebrachten Bienen machen jedes Exemplar der L.U.C XPS 1860 Officer zum Unikat. Das feine Schutzschild ändert nichts am Volumen der nur 7,7 Millimeter hohen Uhr, die im Durchmesser auf 40 Millimeter kommt und bis drei Bar druckfest ist. Das gute Stück wird am Alligatorlederband getragen und kostet 27.760 Euro. MaRi

 

 

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