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Wo Zu Kaufen Nomos Glashütte: Metro silvercut Replik teuer
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Wo Zu Kaufen Nomos Glashütte: Metro silvercut Replik teuer

by uhrkauf24. Februar 2018

Bislang gab es die Metro von Nomos Tangente 38 Replik  mit weiß oder blauem Zifferblatt und diversen farbigen Akzenten darauf. Wem das zu bunt ist, der bedient sich an der neuen Metro silvercut. Die Dreizeigeruhr trägt ein namensgebendes silbergraues Zifferblatt, das mehrfach lackiert und nassgestrahlt wurde. So erhält es einen horizontalen Schliff. Farbe gibt es nun nur noch in Rot, ansonsten bleibt der Aufdruck dezent schwarz.

Nomos Glashütte: Metro silvercut
Nomos Glashütte: Metro silvercut

Mehr als in anderen Branchen ist die Erfolgsgeschichte einer Uhrenmarke auch immer das Ergebnis eines guten Marketings. Für Nomos Glashütte trifft das in ganz besonderem Maße zu: In den Anfangsjahren, nachdem Roland Schwertner das Unternehmen 1990 gegründet hatte, sorgten die Anzeigen, die Nomos beispielsweise wöchentlich im „Spiegel“ schaltete, in der Uhrenbranche für Gesprächsstoff, weil sie witzig formuliert waren und so gar nicht dem entsprachen, was man von der Luxusbranche Uhren in Bezug auf Werbung gewohnt war.Kombiniert mit dem markanten Design, das bis heute fast unverändert ist und sich an den Prinzipien des Deutschen Werkbunds orientiert, erlangten Uhren von Nomos Glashütte sehr schnell Kultstatus in bestimmten Kreisen. Zu diesen Kreisen – Journalisten, Grafiker, Architekten, eben all jene, die auch gerne unter dem Dach der „Kreativen“ subsumiert werden – gehört auch Judith Borowski. Die junge Journalistin volontierte in den 1990er-Jahren in Hamburg und wusste genau, wie sie ihr erstes Redakteursgehalt anlegen wollte: in eine Tetra von Nomos. „Leider war die dann doch ein bisschen zu teuer für mich“, erinnert sich Borowski, und es ist ihr fast ein bisschen unangenehm, wenn sie erzählt, wie sie dennoch an ihre Tetra gekommen ist. Sie rief einfach Roland Schwertner an und fragte, ob er ihr nicht einen Rabatt einräumen könnte. Schwertner zierte sich ein wenig, ließ sich aber darauf ein, unter einer Bedingung: Borowski müsse mit ihm ein Bier trinken gehen, wenn sie mal in Dresden vorbeikäme.

Hinter dem Zifferblatt arbeitet das automatische Manufakturkaliber DUW 3001, weshalb unter dem Logo auch der Schriftzug „neomatik” auf dem Zifferblatt erscheint. Den Rahmen gibt ein 39 Millimeter großes Edelstahlgehäuse. Der Preis: 3.180 Euro. mg

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